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TOPIC: Berg Cup 2014: Eichenbühl 13-14.09.2014

Aw: Berg Cup 2014: Eichenbühl 13-14.09.2014 8 years 4 months ago #3577

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Dankeschön Klaus für deinen umfassenden Bericht! :P

Ich hab mir schon wieder Tränen gelacht. Nun habe ich den "Umfall" mal aus deiner Sichtweise gesehen! :woohoo:
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Fotos Bergrennen Eichenbühl 8 years 4 months ago #3576

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...und ich war wieder zu schnell fürs Foto B)
Geschmack macht einsam - Alfa Romeo
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Aw: Berg Cup 2014: Eichenbühl 13-14.09.2014 8 years 4 months ago #3575

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Danke Klaus, ein sehr detailgetreuen Bericht!!! War ein schönes Wochenende und überhaupt eine schöne Saison - freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr. Hier noch ein Video von meinem zweiten Rennlauf, der mir die Fliegenklatschenbehandlung eingebracht hat - wie das Beweisvideo zeigt absolut grundlos, ich habe einfach den dritten Gang nicht gefunden (bei 1:11 min) und dementsprechend fehlten mir diverse Sekunden am Ende :blush:
Ich werde über den Winter das Schalten ausgiebig üben :whistle:

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Aw: Berg Cup 2014: Eichenbühl 13-14.09.2014 8 years 4 months ago #3574

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Danke wieder mal ganz Herzlich an Klaus für sein "sehr ausführlichen" Bericht...

:blush:

Der Schädelbasisbruch am Hinterkopf ist zum Glück nur noch ein blauer Fleck B)

Alle Klamotten sind inzwischen wieder trocken und in der Waschmaschine damit sie Ihre gewöhnte Feuchte Umgebung (wie in Hausen und Eichenbühl) vorerst erhalten bleibt. Wir müssen versuchen die Sachen an eine langsamen Entziehung zu gewöhnen :pinch:

Die Autos sind, Dank schlammfreien Fahrerlager, nach wie vor einigermassen sauber.

Alles ist an seine gewöhnte Stelle für das kommende Spaß Wochenende mit Rennfreunde bei Rotwein und Baguette...

Lediglich meine Flip-Flops haben sich in Einzelteile aufgelöst durch die dauernde Feuchtigkeit der Saison.

Wenn ich brav war, wird der Knecht Ruprecht nicht auftauchen und rechtzeitig zum nächsten Saison liegen ein paar neuer Gummilatschen unter den Christbaum ? :whistle:


PS: Als abmahnende Maßnahme reist jetzt dauerhaft die berüchtigte Fliegenklatsche mit !
"Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten"
Last Edit: 8 years 4 months ago by Richard.
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Eichenbühler Rückblick 8 years 4 months ago #3572

  • klaus
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Unser Jahresausklang am Berg war wie im vergangenen Jahr im unterfränkischen Eichenbühl. Richard hatte den Plansche-Pool daheim gelassen und stattdessen regenfeste Kleidung eingepackt, ich denke alle anderen Teilnehmer sicherlich auch, zumindest am Freitag dominierten allerorts die grellbunten Schlechtwetter-Anoraks und Regenschirme. Dank unserer Disziplin beim Aufbau des Fahrerlagers und minimalsten Fahrzeugbewegungen blieb unserem Areal das erspart, was bei den anderen Teilnehmern deutlich sichtbar an den Karossen, Reifen, Radhäusern , Schuhen und vielem mehr schmutzig-braun klebte: puddingweich durchgequirlter Matsch vom Feinsten. Im Gegensatz zu diesen zum Teil bis hoch an die Türgriffe besudelten Rennern standen unsere Fahrzeuge pikobello sauber am Vorstart.





Unser Fahrerlager an der Brücke hatte auch den Vorteil, dass wir zum einen recht nah an allen Versorgungseinrichtungen standen, ferner dass wir uns immer erst im günstigsten Augenblick in die an uns vorbeiziehende Karawane der Starter beim Vorstart einreihen konnten und damit unnötige Wartezeiten zumindest minimalisieren konnten. Pech hatte Jutta schon gleich im ersten Trainingslauf, die Ionen waren aus dem Lithium entfleucht (oder umgekehrt), jedenfalls macht der kleine Midget kurz vor der Startampel keinen Mucks mehr, auch der Versuch, mit Anschieben den Motor wieder ans Laufen zu bringen, schlug fehl. Wie sich nachher herausstellte, ist der Zusatz-Ventilator am Kühler offensichtlich derjenige, der mehr Strom verschlingt, als die Lichtmaschine bei Motorstandgas produziert. Mit nachgeladener Batterie und reduzierten Einsatzzeiten des Batteriestomkillers klappte dann aber alles bis zum Ende der Veranstaltung bestens.
Größter Pechvogel war diesmal Axel im schwarzen Alfa, der wie eine Dampflok den Berg erklomm und die Umgebung weiß einnebelte: Kopfdichtung hin und Feierabend, Ende des Rennens.




War die Strecke am Samstag Morgen noch feucht vom Freitagsregen und dreckig von den Rädern der vor uns Startenden aus den bereits erwähnten Fahrerlager-Sümpfen, so besserte sich dies deutlich beim zweiten Trainingslauf, indem die Strecke bis auf einige Ecken fast abgetrocknet war, dennoch waren noch etlich braune, rutschige Stellen in und hinter einigen Kurven . Leider gab es auch in diesem Jahr, glücklicherweise nicht bei uns, wieder einige heftigere Abflüge, und so mancher Rennwagen sah auf dem Abschleppwagen recht zerknittert aus.
Die Bergstrecke in Eichenbühl ist nach einem anfänglichen engeren Geschlängel anschließend eine sehr schnelle Piste (also auch der 5.Gang hat seine Berechtigung), lediglich kurz eingebremst durch zwei Kurven ( Klinge und Honda-Kurve), am Ende dann eine ultraschnelle Rechts, unmittelbar gefolgt von der herrlichen , langgezogenen 180° Kurve zum Ziel.



Wie in den Jahren zuvor gab es am Abend das obligatorische bayrische Rennfest auf den im großen Festzelt, sicherlich nicht eine akustische Feinkost, aber immer wieder sehr stimmungsvoll. Etliche von uns konnten ganz vorn einen fast reinen GLP-Tisch organisieren, an dem die Stimmung ausgesprochen ausgelassen war, selbst die „weiße Rose“ wurde auf unseren Wunsch hin von der Blasmusik-Kapelle gespielt, von uns selbstredend stimmgewaltig übertönt (nur der Refrain...).
Die Stimmung war so ausgelassen, dass es kein Halten gab, zumindest für ein GLP-Trio gings steil abwärts, als die wackelige Sitzbank den physikalischen Gesetzen folgte und die Erdanziehung den Rest besorgte. Ich glaube, sogar der Kapellmeister hat bei diesem Anblick von sechs in der Luft strampelnden Beinen einen falschen Ton in seine Trompete geblasen, und unsere Lachmuskeln schmerzten anschließend heftigst.



Der Sonntag zeigte sich früh morgens sehr feucht, alle Hügel rundhum waren in Nebel und tiefhängende Dunstwolken gehüllt. ein sicherlich schönes Naturschauspiel, wäre kein Renntag gewesen. Gegen alle Unkenrufe klarte es dann aber unerwartet zügig auf, und sogar die Sonne zeigte sich ab und an durch einige Wolkenlücken. Da es die Nacht über nicht mehr geregnet hatte, konnte man davon ausgehen, dass die Strecke trocken sein würde .

Nun erwischte es Stefan, dessen Anglia , ähnlich wie bei Jutta, sich zickig weigerte, kurz vor der Startampel anzusprigen. Ein Rückwärtrollen mit Startversuch war nicht erfolgreich, dumm für Stefan, schließlich fehlte ihm nunmehr die Setzzeit. Schuld war ein abvibriertes Kabel am Anlasser, aber auch dieser zeigte fortan permanent Mucken. Dank einer souveränen Rennleitung war es Stefan dennoch ermöglicht worden, am Ende des Gesamtfeldes seinen Setzzeit -Lauf zu absolvieren, anschließen konnte er sich gleich wieder bei uns für den zweiten Lauf einreihen, weil die GLP-ler immer den Anfang machten. Da nun die Strecke wirklich sehr ordentlich war, waren bei den meisten die Zeiten dann doch kürzer als erwartet, was unseren Mentor Richard dazu bewog, auf einer anschließend einberufenen Fahrerbesprechung mittels körperlicher Züchtigungen die GLP-Abweichler auf Kurs zu bringen .



Stefan war hiervon ausgenommen,im Gegenteil, seine Zeiten waren in allen drei Läufen beinahe deckungsgleich, somit war er abschließend nicht nur Sieger in der Klasse GLP-Berg, sondern darüberhinaus Gesamtsieger aller GLP-Startergruppen. Leider gab es in Eichenbühl hierfür nicht eine gesonderte Prämierung, schade eigentlich.
Den zweiten Rang belegte Oliver im Escort, den dritten unser Neuling Lukas Eigl im Opel Corsa, für ihn ein Riesenerfolg und die Freude am ersten Podiumsplatz samt Pokal hat wohl jeder mitbekommen. Gut gelaufen ist es auch für Jasmin Markert mit ihren roten Polo, ein weiterer Neuzugang zum Ende der Saison.
Übrigens: die schnellsten Bergbesteigungen hat mal wieder Alex absolviert, unglaublich, wie schnell und auch mit welcher Konstanz er den gelben Blitz bewegen kann.

Nach der der Siegerehrung bleib diesmal die große Aufbruchstimmung aus, schließlich blieben diesmal mehr als die Hälfte der GLP-bergler noch eine weitere Nacht auf diesem schönen Platz direkt am Ufer des kleinen Flüsschens durch Eichenbühl, wo das Rennwochenende dann in geselliger Runde seinen Abschluß fand.
Leider war Karl-Heinz Meub schon auf dem Heimweg: Der Senior unsere Truppe hatte in Eichenbühl seinen letzten Berg erklommen, er wird nun seine Rennstiefel an den Nagel hängen, und das mit 80 Jahren und nach einer sagenhaften Zeit von 57 Jahren Rennfahrerei. Damit geht ein Urgestein des Motorsports in den „Ruhestand“, verständlich, aber dennoch unendlich schade.
Karl Heinz, wir werden dich alle sehr vermissen, und wie wird das nur sein , wenn uns dein kleiner weißer Cooper nicht mehr die Gehörgänge freipustet. Du wirst ganz sicher denjenigen fehlen, die dich bewundert haben, wie du mit akrobatischen Haltungen den kleinen weißen Krachmacher auf seinen spindeldürren Reifchen um die Kurven gescheucht hast, denn mit dir und deinem Renner geht eine ganze Motorsport-Epoche , das wird es so nie wieder geben. Danke !



SAUWETTER, zum Glück nur Freitag

Die Wetterbedingungen sahen anfangs nicht sehr vielversprechend aus, für die Freitags-Anreisenden wurde es zumindest vormittags ein Kampf um jede trockenen Minute beim Aufbau.


Von da an gings bergab, zumindest für dieses ausgelassene Trio, zum Glück nur ein paar blaue Flecken und einen ausgewachsenen Lachmuskelkater.


Diese Bilder werden wir vermissen, dieser Klang der Auspuff-Trompeten wird nicht mehr durch die Bergwälder hallen...
Mit Karl-Heinz geht ein Stück Motorsport-Geschichte




GLP-Vorstart auf der Brücke, kleinere Plausch-Gruppen






Jutta auf Waldwegen unterwegs

Last Edit: 8 years 4 months ago by klaus.
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Fotos Bergrennen Eichenbühl 8 years 4 months ago #3571

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Dankeschön Marius. Das ist echt lieb von dir! Ich weiß wohl, dass das sehr viel Arbeit ist. :kiss:
Sowohl die Bilder schießen, als auch das Selektieren und hochladen.
Es war auch für uns schön, euch dabei zu haben. ;)
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